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23. März 2007 /// 20:57

Es gibt Tage, die sind okay. Es gibt Tage, die sind schlecht. Es gibt Tage, die sind beschissen. Und es gibt Tage, da will man eigentlich nurnoch schlafen und nicht mehr aufwachen.
Heute ist so ein Tag. Vor Wut, Trauer, Zorn und Verletzung tut mir alles weh. Meine Seele und auch mein Körper.
Manchmal ändert sich etwas von einer Sekunde auf die andere und man hat keine Ahnung, wie man damit umgehen soll.
Wir verlieren Menschen, obwohl wir es garnicht wollen. Und wir sind machtlos etwas dagegen zutun.
Manchmal sterben Menschen und wir überwinden diesen Verlust auch nach Jahren nicht, auch wenn wir wissen, dass es für manche von ihnen vielleicht besser ist.
Manchmal trennt man sich von seinem Partner und auch dieser Verlust ist nur schwer zu akzeptieren. Aber es gibt Gründe dafür.
Aber manchmal trennen sich auch Menschen von einem, die nicht gestorben sind und die keinen Grund haben, warum sie dich verlassen. Das ist die unfaire Sorte der Trennung. Jene, die man nicht akzeptiert. Jene, die man nicht überwindet. Jene, die einem besonders weh tut.
Manchmal sind Menschen grausam. Und eigentlich lohnt es sich garnicht, um sie zu weinen. Denn der Stolz sagt uns, dass es jene nicht wert sind, die uns einfach so verlassen.
Aber warum, warum sagt uns unser Herz, dass sie es doch wert sind? Warum tut es so weh...?

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23. März 2007 /// 20:47

30 Seconds to Mars - The Kill

What if I wanted to break?
Laugh it all off in your face
What would you do?
What if I fell to the floor?
Couldnt take this anymore
What would you do, do, do?

Come, break me down
BURY ME BURY ME
I am finished with you

What if I wanted to fight?
Beg for the rest of my life
What would you do?
You say you're wanting more
What are you waiting for?
I'm not running from you

Come, break me down
BURY ME BURY ME
I am finished with you
Look in my eyes
YOU'RE KILLING ME KILLING ME
All I wanted was you

I tried to be someone else
But nothing seemed to change
I know now:
This is who I really am inside
Finally felt myself
Falling for a chance
I know now:
This is how I really am

Come, break me down
BURY ME BURY ME
I am finished with you, you, you!
Look in my eyes
YOU'RE KILLING ME KILLING ME
All I wanted was you
Come, break me down, break me down
Break me down!

What if I wanted to break?
What if I... bury me bury me...

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17. September 2006 /// 14:32

"Freedom's just another word for nothing left to lose"

Heute ist Sonntag... Ich hasse Sonntage. Warum? Ganz einfach: Weil auf Sonntag Montag folgt und Montag ist, wie jeder weiß, der Tag des doppelstündigen Sportunterrichts. Ich hasse zwei Stunden Sport! Warum? Noch einfacher: ich bin ne faule Nuss. Generell bekomm ich meinen Hintern nur hoch, wenn ich etwas essen gehen soll oder P!nk im Fernsehen läuft und ich so schnell wie möglich zum Bildschirm eile, damit mir auch kein Pixel entgeht. Ich stehe ja dazu, dass ich faul und träge bin. Kann das denn Sünde sein? Vielleicht schon. Zumindest versucht mein Körper mir das momentan klarzumachen, indem er dicker und dicker wird. Bis vor ein paar Monaten gehörte ich ja zu diesen glücklichen Menschen, die essen konnten und nicht wirklich dicker wurden. Seitdem ich aber meine Tabletten nehme, hab ich ziemlich zugenommen. Na ja, was heißt ziemlich. Ein paar Kilo eben... aber die müssen, so finden meine Mum und ich, wieder runter. Aber um abzunehmen muss man Sport machen, Sport heißt Bewegung und ich bewege mich nicht gern. Vielleicht sollte ich Yoga machen, dass sieht immer so gediegen aus.
Außerdem hieße Abnehmen auch, dass ich der Schokolade entsagen müsste, und das fällt mir alles andere als leicht! Eigentlich gibt es auch viel mehr Gründe, die gegen Abnehmen sprechen, als Gründe, die dafür sprechen! Denn:
Sport ist Mord; Schokolade macht glücklich; Keine Macht dem Magerwahn; Frauen mit Kurven sind schöner; Man(n) muss ja auch was zum Festhalten haben; ...
Für das Abnehmen spricht höchstens, dass ich kein schlechtes Gewissen mehr hätte und ich mehr Hosen über meinen Prachthintern bekommen würde...
Gott, es ist echt nicht einfach, eine Frau zu sein! Entweder man hat Liebeskummer, Figurprobleme oder ein anderes seelisches oder körperliches Gebrechen, aber so 100% glücklich ist man als Frau ja nie wirklich. Da wird schon die Tatsache, dass die Handtasche nicht zu den Schuhen passt, zum Drama. Vielleicht sollten wir Frauen einfach viel männlicher werden!? Wir kaufen uns einfach Hosen mit 10 Taschen dran, stecken Handy, Geldbeutel, Schlüssel, Kosmetik, Bürste, Deo, Kaugummi, Taschentücher usw einfach da rein und schon wäre das Problem mit der Handtasche gelöst! Dann ist die Farbe der Schuhe auch nur noch bezogen auf die 896183283 Kriterien, nach denen man Schuhe aussucht, relevant! Wobei ich auch sagen muss, dass es was das angeht ja Ausnahmen gibt. Ich zum Beispiel! Ich besitze generell nur Handtaschen mit Kirschen drauf und danach kann man dann auch die Schuhe wählen: Schwarze Schuhe passen, weil die Tasche an sich schwarz ist; meine weißen passen, weil Kirschen drauf sind und die Roten, weil die Kirschen rot sind - Problem gelöst! Was mich ja immer viel mehr beschäftigt ist die Frage, welchen Labello ich mitnehme. Diese Entscheidung fällt bei 47 Lippenpflegeprodukten gar nicht mal so leicht... Aber wie dem auch sei, das ist ein anderes Thema und langsam aber sicher werde ich wieder müde. Liegt es daran, dass bald der Winter kommt? Oder daran, dass ich zu wenig geschlafen hab? Wer weiß!
Bevor ich euch verlasse, noch ein kleiner Programmtipp:
Heute, 20:15 auf VOX "Die Fabelhafte Welt der Amélie"
Habe diesen Film noch nie gesehen und wurde deswegen fast gesteinigt... Also hol ich das heute nach.
Bevor ich mich jetzt endgültig verabschiede, noch ein kleiner Text zum durchlesen und lieb haben:
And I'd give up forever to touch you
Coz I know that you feel me somehow
You're the closest to heaven that I'll ever be
And I don't wanna go home right now

And all I can taste is this moment
And all I can breathe is your life
And sooner or later it's over
I just don't wanna miss you tonight
(The Goo Goo Dolls - Iris)

Kuss - und Schluss

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07. Juli 2006 /// 21:14

"I find at last that to be honest made it's way and can't be wrong"

Gelobet seist du, oh heiliger Freitag, denn du bist der letzte Tag der grausamen Arbeitswoche und lässt mich mit dir ein erholsames Wochenende einleiten.
Diese Woche war garnicht mal soo toll... Am Montag wurde meine Oma beerdigt, am Mittwoch hatte ich insgesamt 11 Stunden OHNE Unterbrechung (abgesehen von zwei Mal 15 Minuten) und dann... tja, nach vier Monaten (!!!) waren sie einmal wieder da: die "monatlichen Unpässlichkeiten". Dann erfuhr ich, dass wir zum dritten Mal in 1 1/2 Halbjahren den Biolehrer wechseln und auch noch mit dem anderen Kurs zusammengelegt werden...
In dieser Woche gab es allerdings auch zwei freudige Ereignisse:
1. DEUTSCHLAND WIRD NICHT WELTMEISTER!!!! (Ich HASSE Fußball!)
2. Am Dienstag kamen FÜNF Folgen Sex and the City Wenn das kein Grund zur Freude ist, was denn bitte dann?!?!?!?
Das Schönste war, dass sie meine Lieblingsfolge ausstrahlten: Nämlich die letzte Sex and the City Folge. Nicht etwa, weil es dann vorbei ist Niemals, dafür liebe ich diese Sendung zu sehr! Nein, weil am Ende dieser Sendung alle glücklich werden! Charlotte hat ihren Mann und ihr Kind, Samantha findet wahre Liebe, Miranda lernt Liebe richtig kennen und hat eine Familie und Carrie bekommt ENDLICH ihren Mr. Big! Oder solle ich John sagen? Auf jeden Fall ist dies die Folge, in der eines meiner beiden Lieblingscarriezitate vorkommt:
"Ich bin jemand, der nach Liebe sucht. Nach richtiger Liebe. Nach lächerlicher, unbequemer, anstrengender Nicht-ohne-einander-leben-können-Liebe"
Es ist eines dieser Zitate, die mich eine tiefe Verbundenheit zu Carrie spüren lassen... Denn damit spricht sie mir wirklich aus der Seele...

Momentan schreibe ich an einem Literaturreferat über Jean-Paul Sartres "Huis Clos". Ich hätte es niemals gedacht, aber Sartre ist in den letzten drei Stunden zu einem meiner neuen Vorbilder geworden. Ich habe viele Parallelen zwischen ihm und mir entdeckt und ich habe für mich herausgefunden, dass ich seine Philosophie, sein Denken und sein ganzes Handeln und Schreiben als etwas Großartiges empfinde. Als etwas, dass wirklich zum Nachdenken anregt. Als etwas, dass mich mit einem Male reicher macht, weil ich eine Philosophie fand, die die meine erweitert bzw ergänzt. Und ja, diese Tatsachen machen mich glücklich.

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02. Juli 2006 /// 19:50

Heute wäre der Geburtstag meiner Oma gewesen... Sie ist am Mittwoch gestorben und irgendwie denke ich, dass es einfach ungerecht war, sie so kurz vor ihrem Geburtstag sterben zu lassen. Sie hatte sich so darauf gefreut mit der ganzen Familie in ein Restaurant zu gehen... Heute haben wir ohne sie "gefeiert" und es war einfach schrecklich... Ich vermisse sie so sehr... Dabei weiß ich doch, dass es besser so ist. 2000 hatte sie einen Herzinfarkt, durch den nurnoch 26% ihres Herzens funktionierten. Die Ärzte gaben ihr höchstens drei Jahre. Nun waren es sechs Jahre, was an ein Wunder grenzt. Am Montag dann hatte sie einen Hirnschlag und wäre sie am Leben geblieben, hätte sie bis zu ihrem Tod im Wachkoma gelegen. Ich weiß, dass sie das nicht gewollt hätte, deswegen ist es ein Trost für mich, dass es ihr jetzt wahrscheinlich besser geht.
Was den Tod angeht, so halte ich doch immernoch an meinem Kindheitsglauben fest. Ich glaube daran, was Simba aus "Der König der Löwen" sagte: Sein Vater erzählte ihm, dass die großen Könige der Vergangenheit dort oben im Himmel sind, auf uns herunter schauen und über uns wachen. Allerdings denke ich nicht, dass die Verstorbenen nur im Himmel wachen. Für mich sind sie alles, was ich in der Natur sehe. Sie sind der Wind, die Sterne, die Wolken, die Blumen, die Sonne, der Regen... all das und noch viel mehr. So fällt mir das Abschied nehmen sehr viel leichter, denn ich weiß, dass meine Oma immer da ist. Auch wenn ich sie nicht sehe, so spüre ich doch immer ihre Anwesenheit...

Heute war ich mit meiner Mutter auf einem Blumen-selbst-pflück-Feld. Ich liebe diese Felder und ich habe diese kurze Zeit draußen wirklich genossen. In erster Linie waren wir dort, um Blumen für das Grab meiner Oma zu pflücken, ich habe mir allerdings noch eine riesige Sonnenblume und vier rosa Lilien mitgenommen - ich liebe Sonnenblumen! Sie strahlen so unglaublich viel Wärme und Freundlichkeit aus!
Es macht solchen Spaß, in einem solchen Feld zu stehen. Natürlich sehen Blumen aus dem Laden immer wesentlich besser aus, aber es ist ein unglaublich schönes Erlebnis in so einem Meer von Blumen zu stehen! Um dich herum nur Blumen und Schmetterlinge - so stelle ich mir das Paradies vor! Schade, dass ich keine Cam dabei hatte, ich hätte diesen Anblick gerne festgehalten... Aber bald, ganz bald werde ich wieder dort sein...

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Eigentlich schreibe ich schon seit Jahren so eine Art "Sex and the City" über mein Leben. So richtig einen Namen bekommen hat mein Geschreibe aber erst durch diese Sendung.
Als Frau muss man diese Sendung einfach lieben! Warum?
1. Es kommt alles darin vor, was Frauen wollen: SHOPPING!!!, Liebe, Sex, Frauenpower, Dramatik, Humor, ein schwuler bester Freund, ...
2. Jede Frau findet sich in einer Darstellerin wider, da sie alle grundverschieden sind.
Meine liebe Freundin Mirielle und Ich fragten uns einmal, welcher Charakter ich denn wäre... Carrie verkörpert meine Schreibleidenschaft und meine Misserfolge in der Liebe, Miranda meinen Zynismus und Sarkasmus, Samantha meine Problemlosigkeit über Dinge wie Sex offen zu sprechen und Charlotte meine romantische Seite und Naivität. So gesehen bin ich ein Mix aus allen und das stellt für mich die beste Voraussetzung dar, mein eigenes Sex and the City zu schreiben.
Erwartet keine wilden Sexgeschichten o.Ä., eher einen großen Haufen Seelenmist und lustige Geschichten über Gott und die Welt. Ich freu mich drauf, ihr hoffentlich auch.
Es lebe Sex and my City!



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